Ich bin für Sie da, wenn ein Leben vergangen ist

Ich begleite Sie beim Abschiednehmen. Wertschätzend – konfessionell ungebunden – mit Menschlichkeit. 

Menschen in Ausnahmesituationen sind bei mir guten Händen.

Die unvoreingenommene, respektvolle Begleitung und eine achtsame Gesprächsführung, unter Berücksichtigung der Umstände des Todes,

der Lebensumstände, der Familiensituation und des sozialen Umfeldes sind mir vertraut und selbstverständlich.

Im Gedächtnis bleibende Handlungen und wertvolle Rituale des Übergangs können als emotionale Anker dienen, geben Halt im Loslassen und halten all das fest, was über den Tod hinaus verbindet.

Da wir im Alltag ungern oder gar nicht über das Sterben sprechen, empfinden wir im Angesicht von Tod und Trauer neben lähmender Fassungslosigkeit auch Hilflosigkeit und allgemeine Unsicherheit. Was es jetzt braucht, ist eine ehrliche, verlässliche und fachkundige Unterstützung.

Ich persönlich, lege besonderen Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung, so dass Sie sich mit Ihren individuellen Bedürfnissen gut aufgehoben fühlen.

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Trauernde begleiten

Ein Todesfall bedeutet: Den Alltag umzustrukturieren, Zukunftspläne zu ändern, Fragen nach dem Sinn des Lebens neu zu ordnen und das alles ohne den nahestehenden Menschen an der Seite.

Das Eingebundensein in ein Netzwerk aus verständnisvollen, lebensbejahenden Freunden und Angehörigen ist der wohl wichtigste Unterstützungsfaktor für die Bewältigung der Trauer. Doch nicht immer ist so ein stabiles soziales Netz gegeben und manchmal fühlt sich das nahestehende Umfeld auch schlicht und einfach überfordert.In diesen Fällen stehe ich für neue Impulse und Bewegung im Trauerprozess zur Verfügung.
 

Ich biete Ihnen einen sicheren und geschützten Rahmen, in dem ich Sie verständnisvoll, behutsam berate und begleite.

Ich nehme mir Zeit für Gespräche zum Wahrnehmen Ihrer – zum Teil auch widersprüchlichen – Gefühle und für Abschiedsrituale. Ich zeige Ihnen Möglichkeiten auf um zu erlernen, wie Sie dem Leidvollen Raum geben und die Beziehung zu dem verstorbenen Menschen bewahren können. Vor allem im ersten Trauerjahr erfahren Trauerende eine intensive Beeinträchtigung ihrer Lebensführung. Und manches Mal schimmert hinter anhaltenden gesundheitlichen Problemen ein verschleppter Trauerprozess hindurch. Trauer muss keine unlösbare Aufgabe sein, wenn wir bereit sind, uns ihr zu stellen und Hilfe anzunehmen.

Familien miteinander

Menschen, die miteinander leben, lassen sich vergleichen mit einem Mobile. Jeder hat seinen eigenen Platz und gleichzeitig hält jeder Einzelne das Ganze im Gleichgewicht. Im Todesfall gerät das gesamte Familiengefüge durcheinander. Der Platz am Tisch bleibt unbesetzt, vertraute Gewohnheiten gehen ins Leere, alltägliche und gesellschaftliche Rituale verlieren ihren Sinn. Jeder trauert für sich und glaubt, für den anderen da sein zu müssen. Die (Für-)Sorge geht in alle Richtungen.

Die meisten Familien finden im besten Fall einen Mittelweg. Sie bewahren einen Teil der Familientradition und passen diese an. Dabei ist der kleinste gemeinsame Nenner das Ziel. Kompromisse sind besser für das gute Miteinander als Beharren oder beleidigtes Wegbleiben.

Was ist zu tun, wenn die nötige Akzeptanz fehlt, der Zusammenhalt zu zerbrechen droht und ein gütliches Einverständnis in weiter Ferne scheint? Es kommt vor, dass die Familie, die alles bewältigen konnte, nun als eine Gruppe verstörter Menschen zusammensteht, die kein Verständnis füreinander haben und sich nicht mehr verständigen können.

Trauernde Familien sollten sich keinesfalls scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die Trauerkrise gut zu überwinden. Wichtig ist jetzt, dass sie miteinander wieder ins Gespräch finden.

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Der Trauerprozess

Trauerforscher wie z.B. Elisabeth Kübler-Ross hat in den letzten Jahren Modelle entwickelt und beschrieben, wie Trauerprozesse verlaufen können.
Obwohl der persönliche Trauerprozess keinem festen Rhythmus folgt, sondern ein höchst individueller Vorgang ist, zeichnen sich die Verläufe häufig durch typische Muster aus. Es ist wichtig zu wissen, dass es ganz normal ist, von seiner Trauer überwältigt zu werden.
Sie durchlaufen Phasen von Schock, Schmerz und Heilung, sogenannte Trauerphasen. Nehmen Sie sich so viel Zeit wie Sie brauchen, um Ihren Verlust zu verarbeiten.

Trauer ist der Weg zur Heilung.